Station 04 Stift Tilbeck – Wasserturm

 
 

Station 04
Stift Tilbeck – Wasserturm
Das Stift Tilbeck wurde 1881 von Gertrud Teigelkemper als Erziehungsanstalt für Epileptiker gegründet. Das Ensemble umfasst eine Klinik, Wohneinrichtungen und Werkstätten.
Ende des 19. Jahrhunderts erbte Gertrud Teigelkemper einen Bauernhof von ihrem Onkel. Seinem Wunsch entsprechend stiftete sie den Hof für soziale Zwecke und gründete 1881 die „private Erziehungsanstalt für epileptische Kinder“, die sie zunächst persönlich leitete. Um einen Fortbestand der Einrichtung zu gewährleisten, überschrieb sie die Einrichtung 1891 dem Bischöflichen Stuhl in Münster. Seit 1899 betreiben die Franziskanerinnen von St. Mauritz das Stift. Zwischen 1900 und 1930 wurde das Stift ausgebaut und auch das Angebot erweitert. So entstand eine Einrichtung für Frauen, Kinder und junge Mädchen, die an Epilepsie erkrankt sind, an einer psychischen Erkrankung leiden oder geistig behindert sind.
Mitte der 1970er Jahren erwarb die Klink den Status eines Krankenhauses für Psychiatrie und Neurologie und erweiterte das Gelände um ein Gebäude mit insgesamt 140 Wohnplätzen. Gleichzeitig wurde die angegliederte Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Betrieb genommen.
Das heutige Areal besteht aus einem Gebäudeensemble, welches Ende des 19. Jahrhunderts in Baumberger Sandstein errichtet wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Anlage weiter ausgebaut. Die Stifts-Kapelle wurde zwischen 1897 und 1899 erbaut.
Direkt neben der Stiftskapelle steht ein neugotischer Wasserturm aus dem Jahr 1907. Dieser 35 Meter hohe Turm diente der Wasserversorgung der Anlage und ist heute das Wahrzeichen des Stifts Tilbeck. Gebaut wurde er nach Plänen von Heinrich Bücker aus Bruchstein. In den Jahren 2003/2004 wurde der Turm umfassend renoviert. Es handelt sich um einen mehrgeschossigen oktogonalen Turm mit kleinen teilweise eingestellten Spitzbogenfenstern, einer Blendarkade im oberen Drittel und einem Zinnenkranz mit darüber liegendem Zeltdach.

Text: Redaktion baukunst-nrw
4. Frage:
Von Oktober 1912 bis Anfang 1970 gab es in Havixbeck zwei Bahnhöfe. Den nächsten Hinweis findet ihr an der stillgelegten Bahnanlage.
Dort versteckt findet ihr den Hinweis auf die nächste Station!

Wenn dieses Rätsel zu schwer ist, dann sieh auf dieser Seite ganz unten nach!
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Koordinaten:
51.953316, 7.457480

Hinweis zur Nutzung der Koordinaten:
1. alles von den Koordinaten Kopieren
dann
2. bei Google Maps einfügen, dann über Lupe suchen. Die nächste Station wird angezeigt. Man könnte sich jetzt über Route Starten zur nächsten Station von GoogleMaps führen lassen.

PDF-Datei: Station-04-Beschreibung-und-Raetsel.pdf

 

siehe ggfs. PDF-Datei:
Station-04-Beschreibung-und-Raetsel.pdf